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Umfrage „Long COVID im Arbeitsleben“

Der Großteil der befragten Personen, die zum Erhebungszeitpunkt arbeiteten, gab an, sich bei der Arbeit durch Long COVID-Symptome beeinträchtigt zu fühlen.

Long COVID betrifft Menschen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nicht vollständig genesen sind. Viele von ihnen sind im erwerbsfähigen Alter. Die Auswirkungen von Long COVID im Arbeitsleben können vielfältig sein, doch die berufliche Situation von Menschen mit Long COVID ist bisher kaum erforscht.

REHADAT führte daher 2022 eine Online-Befragung zum Thema durch.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

  • 55 Prozent der Befragten waren zum Erhebungszeitpunkt aufgrund von Long COVID arbeitsunfähig.
  • 94 Prozent derjenigen, die zum Erhebungszeitpunkt arbeiteten, fühlten sich aufgrund von Long COVID-Symptomen bei ihrer Arbeit beeinträchtigt.
  • Nahmen die Befragten personelle Unterstützung oder organisatorische Arbeitsanpassungen (beispielsweise flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice) in Anspruch, empfanden sie diese überwiegend als hilfreich.
  • Knapp 50 Prozent derjenigen, die zum Erhebungszeitpunkt arbeiteten, waren mit ihrer beruflichen Situation weniger oder überhaupt nicht zufrieden.
  • Lediglich 13 Prozent fühlten sich ausreichend zum Thema Beruf im Zusammenhang mit Long COVID informiert. Diese waren auch insgesamt zufriedener mit ihrer beruflichen Situation.

Die Ergebnisse der Umfrage im Detail:

Video zu den Ergebnissen der Umfrage

Video: Ergebnisse der REHADAT-Umfrage Long COVID

Ausgabe Long COVID

Die Ergebnisse der Umfrage sind eine wichtige Grundlage für die Ausgabe mit dem Titel „Von wegen nur ein Schnupfen!“. Die Veröffentlichung informiert über die Auswirkungen von Long COVID und Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung.